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Konzeption

Ein gastronomisches Vorhaben ist immer dann greifbar, messbar und erklärbar wenn es dafür einen klar umrissenen Plan, ein strukturiertes Programm gibt, also in Summe ein Konzept. Dies gilt sowohl für die Erarbeitung eines neuen Konzepts als auch für die Neuausrichtung eines bestehenden Betriebes. Im Einzelnen heißt das, folgende Bausteine zu bearbeiten, die je nach individueller Aufgabenstellung nicht immer hierarchisch sondern in ihrer Reihenfolge auch parallel betrachtet werden können:

  • Standort- und Wettbewerbsanalyse
  • Evaluation
  • Sortiment / Produktion
  • Kommunikation und Marketing
  • Raum / Architektur
  • Operations
  • Wirtschaftlichkeit

Der Konzeption vorgeschaltet ist die Aufnahme und Analyse aller nachfrage- und wettbewerbsindizierten Faktoren am bestehenden oder geplanten Standort.

Mit Beginn der eigentlichen Konzepterstellung steht die Entwicklung einer gastronomischen Idee oder die Evaluation einer bereits bestehenden Konzeptidee. Diese wird durch unsere Markkenntnis und einem Verständnis für die Einstellungen und Bedürfnisse der Gäste hinsichtlich ihrer Marktrelevanz abgeleitet bzw. bewertet und geschärft.

Bei der Sortimentsentwicklung werden vor allem aus dem Markt gastronomische Themenfelder abgeleitet, aus denen dann ein kulinarischer Steckbrief erstellt wird. Hier wird der Rahmen für die anzubietenden Produkte nach Produktgruppen gesetzt. In der weiteren Vertiefung des Konzeptes gilt es dann bis zur Rezeptur das Sortiment in seiner Breite und Tiefe zu bestimmen. Aus dem ausgewählten Foodsortiment leiten wir dann die Foodpräsentation sowie die technisch-funktionalen Aspekte für die Produktion ab.

Ein Konzept benötigt eine Markenaufladung, ein individuelles Leistungsversprechen mit dem es auf dem Markt erkannt werden will. Im Baustein Kommunikation und Marketing werden die Grundzüge der Marke und ihrer Kommunikation definiert, die dann von Fachagenturen umgesetzt werden können, und das vom Markennamen bis zur Baustellenkampagne.

Das Konzept und seine Marke benötigt zudem einen stringent passenden und abgestimmten Raumcharakter, ein „branded environment“! Als weiterer Teil der Konzeptionsphase wird das Fundament und somit das Briefing für unsere Designer und Architekten erstellt, die dann in weiteren Projektphasen die funktionellen Abläufe und das Raumdesign entwickeln und auf Wunsch baulich umsetzen.

Wie kann das Konzept nach operativen Vorgaben umgesetzt werden? Welche Abläufe sind vor allem unter Effizienz- und Kostengesichtspunkten zu berücksichtigen? Sämtliche Einfluss Faktoren werden bedacht und können je nach Aufgabenstellung bis zur Erstellung eines Handbuches zusammengeführt werden. Die Definition des Servicelevels findet hier ebenso seine Berücksichtigung wie Hygienevorgaben und Personaleinsatzpläne. Zu guter Letzt machen wir das Konzept in einer Wirtschaftlichkeitsüberprüfung mess- und kalkulierbar. Vom Businessplan bis zum Erstellen eines umfangreichen Budgets zur weiteren Umsetzung im Ausschreibungsprozess werden die wesentlichen Kosten- und Ertragsfaktoren analysiert und kalkuliert.